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Schuss draussen: Die neuen Tramlinien in beiden Basel

Mit einem Ausbau des Tramnetzes soll der ÖV in der Region Basel noch attraktiver werden. In der gemeinsamen Studie "Tramnetz 2040" zeigen die Regierungen beider Basel auf, wie Tram-Infrastruktur und -Linien bis in zwanzig Jahren ausgebaut werden sollen – Margarethenstich inklusive.
Basel/Liestal, 14. Januar 2019

In Basel sind drei zusätzliche Streckenabschnitte ins Klybeck, durch den Claragraben (Linie 8) und den Petersgraben (Linie 16, Entlastung der stark frequentierte Buslinie 30 zwischen dem Bahnhof SBB und der Universität sowie den Spitälern) geplant. Sie sollen die neuen Wohn- und Arbeitsgebiete mit dem Stadtzentrum und den Bahnhöfen verbinden.

Fokus Klybeck-Quartier

Weiter ermögliche der Tramnetzausbau schnellere Verbindungen von den Quartieren und umliegenden Gemeinden ins Basler Stadtzentrum, wie die Regierung schreibt. Der Ausbau sorge für mehr "Flexibilität im Netz" und entlaste die heute stark befahrene Achse Barfüsserplatz-Marktplatz-Mittlere Brücke, auf der heute bis zu sieben Tramlinien verkehren. Eine Inbetriebnahme wird laut Regierung bereits "ab 2026 und 2027 angestrebt".

Die Erschliessung des "Klybeck" erfolgt, weil hier dereinst rund 10'000 Menschen wohnen und 5'000 Arbeitsplätze entstehen sollen. Die neue Tramstrecke verbindet die bestehenden Gleise im Riehenring mit jenen in der Klybeckstrasse und erschliesst so den neuen Stadtteil.

In einem späteren Ausbauschritt soll die Gleis-Infrastruktur bis an den Rhein in das derzeit von Industrie-, Hafen- und Logistiknutzungen geprägte Gebiet weitergeführt werden. Längerfristig soll das Tram unweit der Landesgrenze über eine neue Rheinbrücke fahren und so das gesamte Dreiländereck erschliessen.

Für die nächsten Planungsschritte beantragt die Regierung dem Grossen Rat einen Kredit von 2,3 Millionen Franken.

Die Projekte im Baselbiet

Im Baselbiet sind Tram-Infrastrukturen in Allschwil, Muttenz, Pratteln und im Birstal geplant. Das neue Tram "Letten", eine Verlängerung der Tramlinie 8 zur Schulanlage Gartenhof in Allschwil, ermöglicht eine hochwertige Siedlungsentwicklung entlang der Binningerstrasse.

Das Tram "Bachgraben" bringt eine schnelle Anbindung an das übergeordnete S-Bahnnetz und entlastet das lokale Strassennetz. In Muttenz soll das Tram "Polyfeld" gleich zwei Entwicklungs­schwerpunkte bedienen: Die entstehende Überbauung Hagnau mit Flächen für Wohnen, Gewerbe und Freizeit kann mit einer zentralen Haltestelle optimal an den öffentlichen Verkehr angeschlossen werden. Das Entwicklungsgebiet Polyfeld als Ort des Wissens, der Arbeit und des Wohnens erhält eine gute Tramerschliessung, um der erwarteten hohen ÖV-Nachfrage gerecht zu werden.

Entwicklung soll beschleunigt werden

Das Tram Therwil-Dornach mit direktem Anschluss an die S-Bahn bringt mehr Komfort und kürzere Reisezeiten. Dadurch sollen der ÖV-Anteil auf dieser Achse erhöht und angestrebte Entwicklungen wie beispielsweise jene im Gebiet "Kägen" ermöglicht werden.

Auch planerisch weit fortgeschrittene Projekte wie das Tram "Salina Raurica" und das Expresstram "Leimental" wurden im Rahmen der Tramnetzstudie bestätigt.

Neuauflage Margarethenstich?

Pikant am Streckenplan, den die Basler Regierung veröffentlicht hat: Der Margarethenstich ist immer noch eingezeichnet (Download unten). Daniel Schoop von der Abteilung öffentlicher Verkehr der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion erklärte auf Nachfrage von OnlinReports, die vom Volk abgelehnt Direktverbindung vom Leimental zum Bahnhof SBB könnte im Zusammenhang mit der Westanbindung dieses Bahnhofs wieder aktuelle werden.

Streckenplan herunterladen



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BZ Basel
vom 17. April 2019
über Regula Rytz
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Sie regularisiert einfach zuviel.

RückSpiegel


Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

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Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

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• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

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Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.