Kommentare

<< [ 1 | (...) | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | (...) | 257 ] >>

Guten Start und viel BaZ-Glück, Markus Somm!

Von PETER KNECHTLI

Dass die Tage von Matthias Geering gut zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt als Chefredaktor der "Basler Zeitung" diesen Herbst gezählt sein werden, war mir schon vor den Sommerferien bekannt. Der vorverschobene Zeitpunkt, etwas überraschend, deutet darauf hin, dass Dringlichkeit angesagt war – nicht nur was die Rentabilität, sondern auch den Anspruch anbelangt, eine nationale publizistische Stimme zu werden, dass denen in Zürich, Bern und St. Gallen "die Ohren wackeln", wie der neue Chefredaktor Markus Somm schon bei seiner ersten Vorstellung ein Müsterchen pointierter Äusserungen lieferte.

Es gibt viele, die in diesen turbulenten Stunden schon das Ende der BaZ herbeischreiben und Markus Somm ins Pfefferland wünschen. Es ist dabei auffällig, dass sich bisher ausschliesslich die Links-Parteien SP und "Basta" mit teils scharfen Kommentaren zu Wort meldeten: Dies könnte ein Beleg dafür sein, dass die Links-Parteien in der bisherigen BaZ vielleicht doch so etwas wie eine Heimat gefunden haben. Unter den bürgerlichen Parteien hat die abrupte Ablösung Geerings durch Somm bisher jedenfalls eine Stille ausgelöst, die als Genugtuung aufgefasst werden kann.

Als lokaler Mitbewerber auf dem Platz Basel werden wir die Schadenfreude über den Rauswurf von Chef Matthias Geering nicht teilen und auch nicht in die Vorauskritik am Basel-Neuling und Blocher-Intimus Markus Somm einstimmen. Man sollte den Sohn des früheren ABB Schweiz-Chefs Edwin Somm zu gegebener Zeit fair, aber hart an seinem Anspruch messen und ihm zunächst die Chance lassen. Heute lässt sich sagen, dass Geerings Organisationstalent seine klaren publizistischen Defizite nicht wettmachen konnte. Ein Chefredaktor muss inhaltlicher Leuchtturm sein und publizistische Leidenschaft verkörpern – keine leichte Aufgabe unter dem Druck sinkender Erträge. Dieser Rolle war Geering nicht gewachsen.

 

"Das 'Modell Köppel' für Basel
kann kein Ohrenwackeln auslösen."


Ob Markus Somm das Wunder von Basel wird schaffen können, ist offen. Ohne Zweifel wird die "Basler Zeitung" der nächsten Monate unter der Leitung des bisherigen "Weltwoche"-Vize stärker polarisieren und stärker nach rechts rücken. Redaktionsintern wird der Rechte Somm mit dem linksliberalen Stellvertreter Urs Buess die politische Balance suchen müssen – eine möglicherweise konfliktträchtige Konstellation. Gleichzeitig wird sich Somm, bisher Autor von Büchern und Artikeln, künftig als Führungsfigur und Motivator einer grossen Redaktion behaupten müssen. Er muss Inspirator und Motivator sein und gleichzeitig auch noch den journalistischen Nachwuchs fördern. Dabei wünschen wir ihm viel Glück.

Ob die BaZ dereinst eine landesweit wahrgenommene Stimme entwickelt, hängt nicht zuletzt auch vom Rollenverständnis des Verlegers ab. Als "Weltwoche"-Präsident hat Martin Wagner zwar eine gewisse Verlags-Erfahrung erlangt. Wie weit sich aber das "Weltwoche"-"Modell Köppel", das Wagner präsidiert und deckt, auch unternehmerisch auszahlt, steht in den Sternen. Für Basel taugt es nicht. Es wird weder hier noch in St. Gallen Ohrenwackeln auslösen. Deklamatorische Mutmacher ("Wir wollen eine Erfolgsgeschichte werden", "wir verdienen mehr Aufmerksamkeit") verfehlen auf Dauer die Absicht, wenn der Verleger sein publizistisches Produkt als Werkzeug des Standort-Marketings missversteht oder gar zur ideologischen Propaganda missbraucht. Das Publikum ist nicht blöd.

Martin Wagner steht nun als BaZ-Präsident und Mitglied der Konzerleitung in einer Position, die ihm bisher fremd war. Wenn er begreift, dass Journalismus nur mit Herzblut und Qualität erfolgreich sein und sich nur mit gelebter Unabhängigkeit als glaubwürdig durchsetzen kann, dann könnte sein Traum mit viel Glück in Erfüllung gehen. Wenn er statt dessen auf Seilschaften und redaktionelle Beeinflussung setzt, wird es um die BaZ rascher zu erneuten Schlagzeilen kommen als ihm lieb ist. Wagner, auch Schweizer Axel Springer-Repräsentant, ist jedoch lernfähig und in seinen Plänen so agil, dass ihm bestimmte Schlagzeilen gar nicht unwillkommen sein werden.

Nationaler Anspruch in Ehren: Auffällig an der heutigen BaZ ist bisher nur, dass sich der Lokalteil in letzter Zeit mehr und mehr ausdünnt und allmählich dem früheren Gratisblatt "Baslerstab" gleicht – eine gefährliche Entwicklung, wenn sie weiterhin bezahlt werden will.

Vollkommen abwegig ist die "Basta"-Idee, "auch im Bereich Printmedien öffentlich-rechtliche Tageszeitungen" einzurichten. Staatszeitungen ist das Letzte, was wir brauchen können. Viel mehr müsste sich die Linke bei ihren Schalmeienklängen auf die journalistische Qualität an ihren ehemaligen Kampf-Slogan der Solidarität erinnern und sich fragen, was sie zum Gedeihen professioneller unabhängiger Informations-Medien bisher beigetragen hat. OnlineReports – diese Feststellung in eigener Sache sei hier gestattet – kann davon ein Lied singen: Ihr Einsatz war, von wenigen Ausnahmen abgesehen, beschämend.

PS. Allein in den ersten zehn Stunden nach Bekanntgabe der Rochade besuchten Tausende den Bericht und die Leserbriefe auf OnlineReports.

Bericht: Somm löst Geering als BaZ-Chef ab

30. August 2010
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Ist dies nun die Aufbruchstimmung?"

Als Einstand liefert der eingeflogene BaZ-Chefredaktor Somm von der "Weltwoche" ausgerechnet einen Tageskommentar zu Thilo Sarrazin. Er fordert im Zusammenhang mit den unhaltbaren Äusserungen Sarrazins über die Migrationsbevölkerung in Deutschland und der Empörung darüber "das freie Wort für jeden – ganz gleich, wie höflich oder unanständig es vorgetragen wird". Ist dies nun die Aufbruchstimmung, die uns BaZ-Verleger Martin Wagner da ankündigt?


Herr Somm muss keine Lanze brechen für die Redefreiheit von Sarrazin. Die "Weltwoche" ist voll von Artikeln, die genüsslich den fremdenfeindlichen, zum Teil rassistischen Sumpf in den Texten Sarrazins aufwühlen. Statt die Redefreiheit vorzuschieben, sollte Herr Somm inhaltlich Stellung nehmen zur Rede Sarrazins.


Wir werden aufmerksam verfolgen, ob bei Herrn Somm "das freie Wort für jeden" (und jede?) auch für GewerkschafterInnen, BefürworterInnen des Stimmrechts für MigrantInnen, Flüchtlingsorganisationen, UmweltaktivistInnen usw. gilt oder in erster Linie für jene Kreise, die das Gedankengut der "Weltwoche" teilen.


Marianne Meyer Lorenceau, Basel



"Erst mal tief durchatmen"

Basel ist auch am Tag 2 mit Markus Somm nicht untergegangen. Ich staune, wie auf Vorrat Zetermordio geschrieen wird, Vergleiche mit den 1930er-Jahren bemüht werden und Abokündigungen erfolgen. Passt ein solches Verhalten in die Stadt der Humanisten?


Keine Frage, Markus Somm wünscht man sich nicht als Kompagnon auf einer viertägigen Hochgebirgstour. Seine schnoddrig-respektlose Art, die er im "Club" von SF, wo er ein Dauerabo hat, oft von der Leine lässt, ist unverzeihlich. Somm ist allerdings auch ein messerscharfer Denker und leidenschaftlicher Publizist, er hat eine Meinung, und diese vertritt er pointiert. In schriftlicher Form ist das anregend, und das sollten journalistische Texte eigentlich sein.


Um Peter Knechtlis treffende Charakterisierung aufzunehmen: Als Chefredaktor der BaZ kann Somm ein "inhaltlicher Leuchtturm" werden. Hier der rechtsbürgerliche Somm, da der linksliberale Urs Buess, sein Vize. Diese Reibung kann dem Blatt nur guttun, es soll ein sportlicher Wettstreit um gute Meinungen lanciert werden. Es gibt genug Forumszeitungen, die vor lauter Breite keine Tiefe mehr zustandebringen.


Die BaZ unter Somm ist aus meiner Sicht ein Experiment – ein erstes Fazit sollte man erst nach etwa drei Monaten ziehen. Also tief durchatmen, liebe Baslerinnen und Basler, nochmals in den Rhein steigen – das kühlt auch den Kopf. Geben Sie der BaZ unter Somm eine Chance.


Mark Balsiger, Bern



"Wer hätte gedacht ..."

Die Art und Weise wie von rechts-bürgerlichen Kreisen eine links-grüne "Bedrohung" aufgebaut wird, erinnert mich fatal an die Tea-Party Bewegung aus den USA. Alles, was nicht stramm auf Kurs der SVP liegt, wird verdammt und in die links-grüne "Schmuddelecke" gestellt. Bereits Meinungen, die der CVP oder dem liberalen Flügel der FDP nahestehen, werden häufig diffamiert – es ist daher eigentlich nur logisch, dass rechts-bürgerliche Kreise die Gelegenheit beim Schopf packen und eine Stimme, die vermeintlich nicht auf ihrer Linie ist, auf Kurs bringen wollen.


Mit meinen 46 Jahren mache ich mir mittlerweile Sorge um "unsere" Schweiz. Der Wille zum Konsens wird immer kleiner und der Hass auf den politischen Gegner – leider muss man mittlerweile diese Ausdrücke benutzen – in gewissen Kreisen des linken, wie auch des rechten politischen Spektrums wächst.


Wer hätte gedacht, dass diese Online-Zeitung hier einmal eine so wichtige und ernst zunehmende Stimme auf dem Platz Basel wird. In diesem Sinne muss man OnlineReports für die Zukunft alles Gute wünschen.


Heinz Bloch, Basel



"Ruhigen Kopf bewahren und Grüntee trinken"

Wenig erstaunlich, wie pünktlich und zuverlässig die üblichen Unmutsverlautbarungen von den Vertretenden des linken Spektrums rausgelassen werden. Ebenso wenig ertaunlich, dass das Todesurteil über Herrn Somm in vielen Leserbriefen in OnlineReports bereits gefällt wird, bevor er überhaupt auch nur eine einzige Zeile in der BaZ geschrieben, geschweige denn eine einzige Ausgabe der BaZ zu verantworten hatte.


Lasst ihm doch die Chance und heult dann auf, wenn man Herrn Somms Leistungen aufgrund seiner Tätigkeit nach, sagen wir mal, 100 Tagen allenfalls negativ beurteilen kann. Vielleicht besteht ja die Gefahr, dass dann Lob angesagt ist. Also, ruhigen Kopf bewahren und Grüntee trinken - und vorerst weiter BaZ lesen.


Edwin Tschopp, Basel



"Für die Linke bricht offenbar eine Welt zusammen"

Es ist erfreulich, dass Peter Knechtli Markus Somm eine faire Chance gibt, aber auch auf gewisse Vorraussetzungen hinweist, ohne die ein Erfolg der "Neuen" Basler Zeitung kaum denkbar ist. Das steht im Gegensatz zu den Kommentaren von linker Seite, wo offenbar eine Welt zusammenbricht, wenn bei der BaZ neue Figuren auftauchen, die möglicherweise ein vielfältigeres und breiteres Meinungsspektrum zulassen und kontroverser agieren als dies die BaZ in letzter Zeit gepflegt hat.


Anders kann man die linken Aufrufe, die BaZ abzubestellen, bevor man auch nur eine Nummer des neuen Chefredaktors gesehen hat, nicht verstehen. Aber auch Markus Somm ist in der Pflicht, aus der BaZ nicht einen Klon der "Weltwoche" zu machen (der im schweizerischen Rahmen durchaus eine Rolle zukommt), sondern eine intelligente Zeitung für die Region Basel, die nicht jedem Medienhype aufsitzt, aber intelligente Fragen zur Diskussion stellt und gelegentlich unbequem ist. Das regt zum Denken an!


Kaspar Eigenmann, Hofstetten


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gehort.gif
"Basel SBB, c’est Endbahnhof."

SBB
Zugsdurchsage
vom 3. November 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gehort.gif

Basel, bilingue.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.