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"Es geht ums Bewusstsein": Chill im Landhof-Garten

Aus dem Landhof-Humus wächst die essbare Stadt

Urbane Landwirtschaft ist in Basel und anderen Schweizer Städten zum Trend geworden: Eintagsfliege oder ernst zunehmende Bewegung?


Von Monika Jäggi


Gemeinschaftliches Gärtnern auf städtischen Brachen und in Hinterhöfen ist "in". Wird die urbane Landwirtschaft künftig wie eine Selbstverständlichkeit zum Stadtbild gehören? Ein Augenschein im Gemeinschaftsgarten "Landhof" in Basel und Einschätzungen aus Bern und Zürich.


Es sieht nach Baustelle aus im Basler Gemeinschaftsgarten ""Landhof"" an einem Samstagmorgen im März. Junge Männer graben eine Grube, Kies wird angekarrt und in die Grube geleert. Sie bauen unter Anleitung von Permakultur-Spezialist Bastiaan Frich gemeinsam eine Kräuterspirale (siehe kleines Bild und Kasten unten). Dazu werden Brocken einer abgebrochenen Hausmauer in die Grube gelegt und in Spiralform als Trockenmauer aufgebaut. Zwischen die Steine werden Äste gelegt, diese mit Erde bedeckt und vielerlei Kräuter gepflanzt.

Andere Mithelfende decken unterdessen die noch mit Plastik bedeckten Beete ab. Und immer mehr Menschen strömen in den Garten und wollen helfen, lernen, Kontakte knüpfen. Es herrscht eine gute Stimmung, locker, angenehm, das gemeinsame Arbeiten scheint Spass zu machen. Auch aus dem nahen badischen Freiburg ist eine Gruppe junger Menschen zum gemeinschaftlichen Gärtnern eingetroffen.

"Landhof"-Garten deckt Bedürfnisse  ab

Nichts ist mehr zu spüren von den Anfangsängsten, als vor einem Jahr der erste Gemeinschaftsgarten der Stadt Basel eröffnet wurde (OnlineReports berichtete, siehe Links unten). Kein Vandalismus, keine Lärmklagen trübten seither das gemeinschaftliche Gärtnern. "Der Garten ist zum sozialen Treffpunkt geworden", sagt Landwirtin Dominique Oser, die jeden Mittwoch und Samstagnachmittag in der grünen Oase steht, um die Freiwilligen anzuleiten. Der Garten decke viele Bedürfnisse ab; nicht nur der Umgang mit Pflanzen und der Natur werde gelernt, auch Themen wie Bildung, Ernährung und Gesundheit kämen zur Sprache.

Bepflanzt wurde der Garten zusammen mit den Anwohnern. Dem Team war es wichtig, ihre Wünsche nach speziellen Gemüsesorten, nach lauschigen Ecken oder auch nach Duftpflanzen zu berücksichtigen. "Der Pflanzplätz ist nicht nur Produktionsfläche, sondern soll auch unsere Sinne ansprechen," ergänzt Frich. Täglich sind Menschen im Garten am Arbeiten. "Die Leute sind motiviert, hierherzukommen, sie fühlen sich von den Formen und Farben angesprochen," sagt Frich erleichtert. Damit ist auch seine anfängliche Angst, dass die Quartierbewohner, für die der Garten vor allem gedacht ist, nicht interessiert sind, verflogen.

Die Kritik ist verflogen

Auch die Befürchtung einer Anwohnerin, die sich letztes Jahr skeptisch zeigte, ist verflogen. Heute sagte Ruth Willfrat, die von ihrem Balkon direkt auf den Innenhof blickt: "Es ist eine wundervolle grüne Oase." Den Garten möchte sie nicht mehr missen, auch nicht die Vogelvielfalt, die es vorher im Innenhof so nicht gab. Oder das Igelpaar, das sie kürzlich beobachtet habe.


Allerdings ist das Gärtnern im Gemeinschaftsgarten nichts für sie. Es sei eine andere Generation am Werken. "Wir hätten gerne unsere private Garten-Ecke, aber das ist nicht der Sinn eines Gemeinschaftsgartens." Von einem "richtigen Boom" spricht eine andere Anwohnerin. Ihr haben es die "Landhof"-Gurken angetan, die zwar kleiner seien als im Laden, dafür deutlich besser schmeckten. "Vom Garten direkt in die Salatschüssel, stellen Sie sich das vor", sagt sie begeistert. Am Anfang habe sie nie gedacht, dass aus dem Projekt etwas wird, und nun beobachtet sie jeden Tag Leute, die hier arbeiten.

Dass dieser Pflanzplätz auch für Menschen aus anderen Quartieren ein Bedürfnis ist, geht aus dem Gästebuch hervor: "Der Garten ist wunderschön angelegt und gut gepflegt. Es spriesst, man bekommt grad Hunger! Eine Augenweide. Tut auch der Seele gut, hab schon Gespräche geführt mit anderen Menschen. Komme wieder" (Franziska, 17. Juli 2011). Und es werden weitere Gärten werden gefordert: "Ein tolles Engagement von jungen Menschen zur Entwicklung unserer Stadt. Der Pilot ist gelungen. Nun kann die Nachahmung in anderen Quartieren beginnen. Herzliche Gratulation" (Andreas, 23. Juli 2011).

Gäste aus der ganzen Welt

Am letzten Samstag feierte der Gemeinschaftsgarten sein einjähriges Bestehen mit einem Frühlingsfest. Zeit also, etwas Bilanz zu ziehen: Dass der ehemalige Teerplatz zum gemeinschaftlichen Kulturland wurde, ist dem Team des Vereins "Urban Agriculture Basel" (UAB) zu verdanken, das bis jetzt für den Aufbau, die Gestaltung und die Betreuung weit über tausend freiwillige Arbeitsstunden eingesetzt hat. Vielfältige Unterstützung bot die Basler Stadtgärtnerei.

Mittlerweile ist der Garten mehr als ein Pflanzplätz für die Lokalbevölkerung. Liest man im Gästebuch nach, ist er schon fast zu einem nationalen und internationalen Lehrgarten geworden. Die Besuchenden kommen aus praktisch allen Regionen der Schweiz, aber auch von überall aus Europa, sogar aus Afrika, Asien, Südamerika oder den USA. Mund-zu-Mund-Propaganda, soziale Medien oder Weiterbildungskurse, die im Garten stattfinden, bringen Interessenten in den Hinterhof.

Landhofgarten: Wie weiter?

Klar ist aber auch: Vorerst ist der Garten eine Zwischennutzung, angelegt auf Zeit. Wann der Architekturwettbewerb für die Gesamtplanung des "Landhof"-Grünareals ausgeschrieben wird, steht noch nicht fest. "Ein Architekturwettbewerb ist aus Sicht der Stadtgärtnerei die beste Form, um neue und kreative Ideen in die Planung des Areals zu integrieren. Dazu kann auch ein Gemeinschaftsgarten gehören," stellt Emanuel Trueb, Leiter der Stadtgärtnerei Basel, gegenüber OnlineReports in Aussicht.

Schon bei der Ausschreibung soll deutlich auf diese Option hingewiesen werden. Allerdings werde der Garten nicht als zwingendes Element im Wettbewerbsprogramm drin sein. "Wichtig ist, dass bei der Neugestaltung der "Landhof"-Fläche die Multifunktionalität der Nutzung berücksichtigt und nicht einzelnen Interessensgruppen der Vorzug gegeben werde. Die zukünftige Gestaltung muss von allgemeinem städtischen Interesse sein."

Für Projektleiterin Brigitte Löwenthal von der Abteilung Grünplanung der Stadtgärtnerei ist der "Landhof" ein Experimentierprojekt: "Die Stadt kann von der Erfahrung für zukünftige Gemeinschaftsgärten profitieren." Dabei müsse sichergestellt sein, dass Quartierbewohner bereit seien, die Verantwortung für die Gartenpflege zu übernehmen. Denn: Nicht die Stadtgärtnerei pflege den Garten, sondern die Anwohner. Nicht jeder künftige Gemeinschaftsgarten könne aber mit dem gleichen finanziellen und organisatorischem Einsatz der Stadtgärtnerei und der Freiwilligenarbeit des Teams unterhalten werden, macht Löwenthal klar.

Wissen, woher das Essen kommt

Ein kurzer Rückblick. Worum geht es bei der urbanen Landwirtschaft? Sie ist eine neue und offenere Form des Gärtnerns in der Stadt. Gemeinsam sollen auf öffentlichen und allen zugänglichen Flächen Lebensmittel in Kisten und auf Paletten oder im Boden angebaut werden. Ist die Aktivität so verbreitet, wie die vielen Medienartikel und neu erschienenen Bücher zum Thema suggerieren?

In Basel engagiert sich der vor zwei Jahren gegründete Verein UAB für das städtische Pflanzen: "Wir haben seit der Gründung stetigen Zuspruch aus der Bevölkerung erhalten," sagt Isidor Wallimann, Soziologe an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und UAB-Initiant. Heute koordiniert der Verein neben dem Gemeinschaftsgarten "Landhof" oder dem Projekt Unigärten bereits 25 weitere Projekte. Da gibt es den Kräutergarten im Horburgpark, die essbaren Inseln der Gewerbeschule Basel oder die Lebensmittelgemeinschaft Basel. Es gibt das Projekt Stadthonig und das Projekt Stadtwein und viele mehr, die sich in der einen oder andern Form mit der Nahrungsmittelproduktion in der Stadt befassen. Der Verein steht deshalb auch nicht von ungefähr "Für eine essbare Stadt."

Ziel der Bewegung ist es, die Nahrungsmittelsicherheit zu thematisieren, zu erfahren, woher die Lebensmittel stammen und wie sie produziert werden. Dafür müssen freie Flächen gefunden und für den Lebensmittelanbau zur Verfügung gestellt werden. Wallimann ortet in der Stadt Basel noch weit mehr Potenzial, indem zum Beispiel die Stadtgärtnerei einige Freiflächen in Stadtparks oder in heutigen Blumenbeeten anbietet. Wallimann: "Heute kann es sich eine Stadt fast nicht mehr leisten, das Thema Nahrungsmittelsicherheit nicht anzugehen – ökologisch, planerisch und politisch."

"Wichtiger Aspekt der Lebensqualität"

Für die Stadtgärtnerei hat die Bewegung vorerst noch Pioniercharakter. Trotzdem komme die Stadt nicht mehr darum herum, die Bewegung zu berücksichtigen, ist auch Emanuel Trueb überzeugt. Die urbanen Gärtner hätten heute einen anderen Anspruch als die arrivierten Familiengärtner. Allerdings habe die Stadtgärtnerei viele Bedürfnisse zu berücksichtigen, Stadtgärtnern sei nur eines davon. Trotzdem ist er überzeugt: "Das urbane Gärtnern hat Zukunft. Und wir sollten über die Familiengärten hinauszuschauen. Im Rahmen der Stadtentwicklung und der Zonenplanrevision bietet sich in Basel die Möglichkeit, dem Stadtgärtnern einen Platz einzuräumen."

Vor allem in den neuen Quartieren in Basel Ost und Nord sieht Trueb die Möglichkeit zur Errichtung weiterer Gemeinschaftsgärten. Diese müssten bei der Planung neuer Wohnquartiere unbedingt mitgeplant werden. Gleichzeitig stellt er aber klar, dass auch die Familiengartenareale ihre Berechtigung haben.

Für Mirjam Balmer, Grossrätin und Co-Präsidentin der Grünen Partei, sind die urbanen Gärten eine tolle Ergänzung zu den Familiengärten, "aber die Bewegung hat die Stadt noch nicht überschwemmt, und es braucht beides". Sie plädiert dafür, dass Planer ein Bewusstsein für die urbane Landwirtschaft entwickeln und zukünftig "mit dem Anspruch der urbanen Landwirtschaft auf Freiflächen im Kopf" die Stadt planen. "Die urbane Landwirtschaft muss als wichtiger Aspekt der Lebensqualität wahrgenommen werden," fordert sie.

Aktive Unterstützung in Zürich

Auch in Zürich werden die Tomaten nicht mehr nur in den Freizeitgärten gepflanzt. Zahlreiche gemeinschaftlich geführte Gartenprojekte sind aktiv. Sie sind nicht wie in Basel in einem Verein zusammengefasst, sondern werden von "Grün Stadt Zürich" koordiniert und begleitet.

"In Zürich unterstützen wir aktiv Gruppen auf der Suche nach Freiflächen", erklärte Markus Wittmer, Leiter der Fachstelle Landwirtschaft von "Grün Stadt Zürich" gegenüber OnlineReports. Sobald eine geeignete Fläche frei wird, werde diese im Internet aufgeschaltet. Die zukünftigen Gärtner verpflichten sich, naturnah zu gärtnern. Die Angebote gehen sofort weg, derzeit gibt es keine freien Flächen. Fehlendes Know-how holen sich die Leute, indem sie einen Gärtern oder einen Bauern anstellen, der ihnen das nötige Wissen vermittelt. Die grosse Nachfrage kommt von jüngeren Leuten, die sich nicht mit dem Liegestuhl im Freizeitgarten zufrieden geben wollen.

Die Wartezeit für einen Familiengarten in Zürich beträgt drei Jahre. Es ist deshalb wichtig, dass ausserhalb der bestehenden Areale weitere Flächen ausgeschieden werden. So wurden im kantonalen Richtplan 2012 rund 700 Hektaren als Flächen für die urbane Landwirtschaft für die nächten 15 Jahre gesichert. Wittmer will aber nicht nur die Grünflächen in der Stadt gesichert sehen, sondern auch eine Öffnung der Familiengartenareale erreichen: "Es ist nicht einzusehen, weshalb diese Areal privat sein sollen. Oft liegen sie an privilegierter Lage mit Seesicht, das sollen alle geniessen können." Wittmer denkt dabei an öffentliche Spazierwege und Restaurants innerhalb des Areals.

Umdenken in Bern

Auch in Bern hat das städtische Gärtnern und damit verbunden die Frage, was die Stadt zur Förderung der urbanen Landwirtschaft beiträgt, Einzug gehalten: "Wir sind im Umbruch", erklärt Walter Glauser, Bereichsleiter Familiengärten bei der Stadtgärtnerei Bern, die Neuorientierung: "Zuerst war die konventionelle Landwirtschaft, dann gab es die Biobauernhöfe, später dann die Direktvermarktung ab Hof und heute pflanzen wir die Nahrungsmittel in der Stadt an," fasst er seine Sicht der Entwicklung zusammen.

Noch sammelt die Stadt Erfahrung mit Pilotprojekten, zum Beispiel in einem Gemeinschaftsgarten in der Lorraine. Schon jetzt sei die Nachfrage nach Flächen gross, er habe kürzlich 50 Anfragen gezählt. Ein Eintagsfliege sei diese Bewegung nicht, ist er überzeugt, denn die Leute wollten wissen, woher ihre Nahrung kommt.

Freiflächen sind auch in Bern rar, deshalb ist eine Öffnung der Familiengärten eine wichtige Option. Glauser denkt deshalb auch schon weiter: Ihm schwebt die Gestaltung eines Generationengartens in einem der Familiengartenareale vor.

Neues Bewusstein oder nur Trend?

Fest steht. Das Thema Stadtgärtnern ist angekommen bei Verwaltung und Teilen der Bevölkerung. Noch gehören Gemeinschaftsgärten in Schweizer Städten aber nicht selbstverständlich ins Stadtbild. Trotzdem ist das Bewusstsein für das gemeinsame Gärtern ausserhalb herkömmlicher Areale gewachsen.

Vorerst geht es aber vor allem noch darum, Erfahrung zu sammeln und Möglichkeiten zu prüfen. Dabei ist die Initiative von Einzelnen oder Gruppen gefragt. In Schweizer Städten gärtnern die wenigsten aus Not. Deshalb geht es vorerst nicht um die Selbstversorgung der Städte, sondern um das Bewusstsein der Nahrungsmittelsicherheit und um den Erhalt des Lebensqualität in dicht gebauten Städten.

2. Mai 2012

Weiterführende Links:


Die Kräuterspirale

mj. Der Gemeinschaftsgarten Landhof wird nach dem Prinzip der Permakultur bewirtschaftet. Die Kräuterspirale ist ein wichtiges Element der Permakultur. Die Kräuterspirale ist ein dreidimensionales Beet und bietet auf kleinstem Raum vier unterschiedliche Standorte. Kräuter mit verschiedenen Standortansprüchen können hier gemeinsam wachsen.

Der Begriff "Permakultur" wurde in den siebziger Jahren durch die Australier Bill Mollison und David Holmgren geprägt. Permakultur ist ein Konzept, das für die Landwirtschaft entwickelt wurde und langfristig funktionierende und natürliche Kreisläufe in die Bewirtschaftung integriert. Inzwischen ist die Permakultur ein Denkprinzip, das auch Energieversorgung, Landschaftsplanung oder soziale Strukturen umfasst. 


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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fraglos ist der Verbrunnungsmotor ein Meisterwerk der Ingenieurskunst"

BaZ online
vom 2. Oktober 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das wären dann die revolutionären Wasser-Motoren.

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.