Brandschutz an der Fasnacht

Regierung attestiert Cliquenkellern gute Noten

Morgestraich 2024
(© Symbolfoto: bs.ch)

Die Fasnacht 2026 ist geprägt durch die Brandtragödie in Crans-Montana an Neujahr. Nachdem die Feuerpolizei in Basel im Vorfeld sämtliche Cliquenkeller kontrolliert hatte, fanden am Montag Stichproben-Kontrollen statt. Rund 20 Lokale wurden besucht. Fazit der Regierung: «Die Betreiberinnen und Betreiber sowie die Gäste nehmen ihre Verantwortung im Brandschutz wahr.»

In keinem Lokal sei eine «offensichtliche Überbelegung» festgestellt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. In vielen Kellern würden Türsteherinnen und Türsteher sicherstellen, dass nicht zu viel Publikum ins Innere gelangt. Teils kam es zu Warteschlangen. Auch trafen die Kontrolleure kein offenes Feuer an.

Die Feuerpolizei sei freundlich empfangen worden. Im direkten Austausch konnten Detailfragen geklärt werden, so etwa zur Brennbarkeit von Fasnachtsbändeli oder zum Umgang mit Schnitzelbank-Auftritten. «Weitergehende Massnahmen waren nicht erforderlich.»

Die Regierung schreibt, die Brandschutzvorgaben würden breit mitgetragen. Es mussten im Vorfeld keine behördlichen Verfügungen erlassen werden. Dennoch entschieden vereinzelte Betreiber, dass der Keller für die Öffentlichkeit geschlossen bleibt, so etwa das Basler Marionetten Theater am Münsterplatz.

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