Lokalen Solarstrom gemeinsam nutzen
Seit Anfang des Jahres lässt sich lokal produzierter Solarstrom ganz einfach im Quartier teilen. Mit dem Solarpool bringt IWB Produzenten und Konsumenten zusammen.
*Publireportage
Das revidierte Stromversorgungsgesetz machts möglich: Seit Januar kann Solarstrom über lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) innerhalb eines Quartiers oder einer Nachbarschaft geteilt werden, unabhängig von einzelnen Gebäuden oder Eigentumsverhältnissen. Dadurch wird Solarstrom für alle noch attraktiver und gleichzeitig das Stromnetz entlastet.
Solarstrom bleibt im Quartier
In einer LEG fliesst überschüssiger Strom von den Produzenten direkt zu den Konsumenten in der Nachbarschaft. Reicht die lokal produzierte Energie nicht aus, wird der zusätzliche Bedarf wie bisher über die Grundversorgung gedeckt. Die Versorgung bleibt also jederzeit gewährleistet. Damit alles zuverlässig funktioniert, braucht es aber auch optimal aufeinander abgestimmte Verträge, Messkonzepte, Datenflüsse und Abrechnungen.
IWB bündelt Umsetzung und Abwicklung
Als Netzbetreiberin im Raum Basel begleitet IWB die Einführung von lokalen Elektrizitätsgemeinschaften und bietet mit dem IWB Solarpool eine Komplettlösung. IWB übernimmt die technische Umsetzung, die Administration sowie die Abrechnung und bringt geeignete Produzenten und Konsumenten innerhalb des eigenen Netzgebiets zusammen.
«Mit dem LEG-Angebot schaffen wir echte Elektrizitätsgemeinschaften in Basel», sagt Markus Balmer, Leiter Vertrieb bei IWB. «Solarstrom wird nicht nur erzeugt, sondern gemeinsam genutzt – und zwar dort, wo er entsteht.»
Ergänzung zu bestehenden Modellen
Der Solarpool ergänzt bestehende Modelle wie ZEV und vZEV und erweitert diese um eine quartiersübergreifende Nutzung. Während frühere Lösungen auf einzelne Gebäude oder Areale beschränkt waren, erlaubt LEG die Vernetzung mehrerer Liegenschaften innerhalb eines Netzgebiets. Der Aufwand für die Beteiligten bleibt gering: Messung, Verteilung und Abrechnung werden zentral organisiert, zusätzliche operative Aufgaben entfallen.
Und so funktioniert eine LEG
Produziert eine PV-Anlage mehr Strom, als der Produzent selbst verbrauchen kann (linke Grafik), geht der Überschuss an die Konsumenten aus dem IWB Solarpool. Der Anteil des Solarstroms, der nicht über den IWB Solarpool abgesetzt werden kann, wird zu den üblichen Einspeisetarifen des Verteilnetzbetreibers IWB vergütet.
Produziert die PV-Anlage mehr Strom, als der Produzent selbst verbrauchen kann, aber der Überschuss reicht nicht für den Verbrauch der Konsumenten des IWB Solarpools (rechte Grafik), dann beziehen Konsumenten den restlichen Strom zu den Grundversorgungstarifen des Verteilnetzbetreibers IWB.
Mehrwert für beide Seiten
Der IWB Solarpool richtet sich an Privatpersonen, Verwaltungen, Unternehmen und Energieproduzenten im IWB-Netzgebiet. «Wir bringen Produzenten und Konsumenten gezielt zusammen und schaffen Mehrwert für beide Seiten», so Balmer. Damit leistet der Solarpool einen konkreten Beitrag zu einer effizienteren Nutzung von lokal produziertem Solarstrom und zu einer nachhaltig verankerten Energieversorgung in der Region.
Möchten Sie Ihren Solarstrom über den IWB Solarpool Ihren Nachbarn anbieten? Oder möchten Sie gerne Solarstrom aus Ihrer Nachbarschaft beziehen? Informieren Sie sich unter www.iwb.ch/solarpool.
*Dieser Beitrag ist eine Publireportage im Auftrag von IWB:
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