Ferien mit der Familie planen: Kostenfallen vermeiden und clever sparen
Ferien sind oft der Höhepunkt des Jahres. Gleichzeitig reissen sie auch ein grosses Loch ins Familienbudget. Mit einer guten und vorausschauenden Planung lassen sich Kosten da senken, wo es am wenigsten weh tut. Denn schliesslich sollen am Ende vor allem die schönen gemeinsamen Erlebnisse nachklingen.
*Ratgeber
Nur schon die Gedanken daran, wohin es in den nächsten Ferien gehen könnte, lässt die Herzen von Gross und Klein höher schlagen. Und spätestens, wenn die Schulferien näher rücken, steigt die Vorfreude. Nicht selten schwingt aber auch die Sorge mit, ob das Budget für die Wunschdestination ausreicht. Reise- und Unterkunftskosten, Ausflüge, Verpflegung und Freizeitaktivitäten summieren sich schnell zu mehreren Tausend Franken. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Planung, die sowohl die Wünsche der Familie berücksichtigt als auch dem Haushaltsbudget gerecht wird.
Sechs hilfreiche Tipps, wie Sie Familienferien geschickt planen und damit teure Überraschungen vermeiden:
1. Früh (oder sehr flexibel) sein, lohnt sich
Wer früh bucht, spart oft am meisten. Viele Anbieter gewähren Frühbucherrabatte, und auch die Auswahl an preiswerten Unterkünften ist grösser. Ebenso lohnt es sich, Flug- oder Zugtickets möglichst weit im Voraus zu reservieren, vor allem für beliebte Reiseziele.
Wenn eine Familie sehr flexibel ist, kann auch der umgekehrte Weg funktionieren, beispielsweise mit Last-Minute-Angeboten, die kurzfristig auf den Markt kommen. Wer nicht an fixe Daten gebunden ist, profitiert hier von deutlichen Preisreduktionen.
2. Reisezeit geschickt wählen
Die Schulferien diktieren zwar den Kalender, dennoch gibt es etwas Spielraum. Schon kleine Verschiebungen können grosse Effekte haben:
- Abreise unter der Woche anstatt am Wochenende
- Nicht in der begehrtesten Hochsaison an aktuelle Trenddestinationen
- Ferienziele mit alternierenden Hauptsaison-Zeiten, zum Beispiel südliche Regionen im Frühling oder Herbst
Diese Anpassungen ermöglichen oft deutlich günstigere Angebote und auch entspanntere Reisebedingungen. Schulen gewähren oft auch eine Anzahl freier Jokertage, die sich ohne Begründung beziehen und für einen früheren Ferienstart oder eine spätere Rückkehr einsetzen lassen.
3. Alternativen bei der Unterkunft prüfen
Hotels bieten Komfort, können aber für Familien sehr schnell sehr teuer werden. Andere Optionen sind oft günstiger:
- Ferienwohnungen mit eigener Küche reduzieren Verpflegungskosten
- Camping oder Glamping ermöglicht Naturerlebnisse zu tieferen Preisen
- Tauschplattformen für Wohnungen sind ideal für Familien, die flexibel sind und eine authentische Umgebung schätzen
Auch hierzulande gibt es viele schöne Orte, um abwechslungsreiche und preiswertere Familienferien zu machen. Etwa in Jugendherbergen oder Familienhotels mit Inklusivleistungen. Und eine lange und nervenaufreibende An- und Abreise bleibt einem dabei auch erspart.
4. Bei der Verpflegung sparen, ohne zu verzichten
Nicht jeden Tag im Restaurant zu essen, ist einer der einfachsten und wirkungsvollsten Spartipps. Sinnvoll ist:
- Wenn möglich ab und zu selbst kochen
- Picknicks einplanen, besonders bei Ausflügen
- Getränke, Snacks und die wichtigsten Alltagslebensmittel nicht direkt an den touristischen Hotspots einkaufen
5. Freizeiterlebnisse mit Mehrwert
Eine Ferienwoche muss nicht aus teuren Freizeitparks und überfüllten Attraktionen bestehen. Viele Regionen bieten kostenlose oder günstige Angebote:
- Naturerlebnisse wie Wandern, Baden oder Velotouren
- Öffentliche Spielplätze und Familienevents
- Gästekarten mit kostenlosen Eintritten, inbegriffenen Bergbahnen oder vergünstigten Aktivitäten
Wichtig ist, die Erwartungen gemeinsam mit den Kindern zu besprechen. Oft sind es die einfachen Momente, die am stärksten in Erinnerung bleiben. Und vor allem ist es die gemeinsame «Quality Time» ohne Termine und Alltagshektik, die allen Familienmitgliedern besonders guttut.
6. Kluges Budgetieren beginnt zu Hause
Damit Ferien finanziell entspannt bleiben, lohnt sich eine frühzeitige Vorbereitung. Dazu gehört:
- Ferienbudget definieren: Eine klare Obergrenze verhindert böse Überraschungen
- Gemeinsam sparen: Ein sichtbares Familien-Ferienkässeli motiviert Gross und Klein
- Fixkosten realistisch einschätzen: Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten sollten vollständig erfasst werden
- Puffer einplanen: Kleine Extras gehören dazu, ein finanzieller Freiraum schützt vor Stress
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*Dies ist ein Ratgeber im Auftrag von Pax. Hier gelangen Sie zu weiteren Beiträgen der Serie Familie & Finanzen.
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