Familie & Finanzen

Familie finanziell absichern: Wertvolle Tipps für Eltern

Wer eine Familie gründet, trägt Verantwortung. Dazu gehört, Risiken realistisch einzuschätzen und rechtzeitig für finanzielle Sicherheit zu sorgen. Wer gut informiert ist, handelt klüger, bezahlt weniger und schläft besser. Denn es ist ein beruhigendes Gefühl, seine Liebsten für jeden Fall nachhaltig abgesichert zu wissen.

Father and son having fun on rainy day
(© Symbolfoto: iStock)

*Ratgeber

Viele Familien verlassen sich darauf, dass alles so bleibt, wie es ist. Besonders junge Eltern tragen viel Verantwortung und verfügen oft über geringe finanzielle Reserven. Wer früh vorsorgt, schützt nicht nur das Einkommen, sondern auch die Stabilität und die Zukunftschancen seiner Kinder, wenn das Schicksal anders kommt, als man es erwartet. Dazu sollten Sie:

1. Sich nicht auf gesetzliche Leistungen verlassen

Obwohl die Schweiz ein gutes soziales Netz hat, decken staatliche Leistungen nur das absolute Minimum. Wer sich ausschliesslich darauf verlässt, riskiert finanzielle Engpässe, die sich über Jahre auswirken können. Private Vorsorge fängt genau jene Lücken auf, die für Familien im Fall von Krankheit, Unfall oder Tod existenzbedrohend werden können.

2. Früh planen (auch für bessere Konditionen)

Junge Familien profitieren von tieferen Prämien. Ein frühzeitiger Abschluss schützt zudem in einer besonders verletzlichen Familienphase: wenn die Kinder klein sind, das Einkommen tiefer ist und Reserven vielleicht noch fehlen.

Wichtig: Die Absicherung regelmässig überprüfen und bei Veränderungen wie Heirat, Geburt oder Hauskauf anpassen – bei Unsicherheit kann eine Vorsorgeberatung weiterhelfen.

3. Ein Familienbudget erstellen und Lücken erkennen

Viele Risiken lassen sich nur dann sinnvoll absichern, wenn klar ist, welche Ausgaben im Ernstfall weiterlaufen würden. Ein realistisches Budget zeigt:

  • welche Fixkosten monatlich anfallen
  • welche Leistungen aus AHV, Pensionskasse und Krankentaggeld zu erwarten sind
  • welche finanzielle Lücke tatsächlich entstehen würde
Ein Elternpaar und ein Kind berechnen das Familienbudget, zu sehen sind auch ein Taschenrechner, ein Laptop und ein Notizbuch
Mit einem Budget die Familie besser managen
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Wer diese Zahlen schwarz auf weiss sieht, erkennt schnell, welche Versicherungen relevant sind und welche nicht benötigt werden. Hier drei Punkte, die Sie prüfen sollten:

1. Das Todesfallrisiko ernst nehmen

Stirbt ein Elternteil plötzlich, entstehen sofort grosse finanzielle Lücken. AHV- und Pensionskassenleistungen decken zwar einen Teil, reichen aber in den meisten Fällen nicht aus, um Miete, Hypothek, Betreuung oder Ausbildungskosten zu bezahlen. Eine Todesfallversicherung schafft in diesem Fall Sicherheit. Sie zahlt eine Summe aus, welche die Familie entlastet und ihr Zeit gibt, um finanzielle Engpässe zu überbrücken und sich neu zu organisieren.

2. Erwerbsunfähigkeit nicht unterschätzen

Statistisch ist es deutlich wahrscheinlicher, aufgrund von Krankheit oder Unfall dauerhaft erwerbsunfähig zu werden, als früh zu sterben. Dennoch vernachlässigen viele Familien diesen Aspekt. Eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn ein Elternteil seinen Beruf nur eingeschränkt oder gar nicht mehr ausüben kann. Und je früher die Versicherung abgeschlossen wird, desto geringer sind die Prämien.

Besonders wichtig ist diese Absicherung, wenn:

  • ein Elternteil Hauptverdiener ist
  • das Einkommen für Fixkosten wie Miete oder Hypothek zentral ist
  • die Familie kaum Reserven hat

3. Unfallschutz für die ganze Familie prüfen

Berufstätige Erwachsene sind in der Regel über den Arbeitgeber gegen Unfall versichert, Kinder jedoch nicht. Sie benötigen zwingend eine eigene Unfallversicherung, die Behandlungskosten und je nach Modell auch Zusatzleistungen übernimmt. Eltern sollten zudem klären, ob alle Familienmitglieder auch in der Freizeit gut abgesichert sind, da dort die meisten Unfälle passieren.

Für Klarheit Beratung suchen

Die Vielzahl an Produkten und Begriffen kann schnell überfordern. Eine professionelle Beratung hilft, Prioritäten zu setzen und ein schlankes, aber wirksames Absicherungspaket zu schnüren. Und zwar gezielt auf die entsprechende Lebensphase.

Kinderversicherung von Pax: Risiko absichern und gleichzeitig Sparen

Nur etwa die Hälfte der im Familienbarometer 2024 von Pax und Pro Familia befragten Familien hält die Absicherung bei möglichen Unfällen oder Krankheiten für ausreichend. Zudem schätzen Eltern die Absicherung ihrer Kinder bei längerer Krankheit oder Invalidität etwas besser ein als ihre eigene. In der Realität ist es jedoch meist umgekehrt. Wenn ein Kind nach einem Schicksalsschlag nicht ins Berufsleben einsteigen kann, decken IV-Rente und Ergänzungsleistungen nach dem 18. Lebensjahr nur das Existenzminimum. In der Kinderversicherung von Pax kann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit einem Anlageteil kombiniert werden. So können Eltern zusätzlich zum Risikoschutz Vermögen für ihr Kind aufbauen.

Logo Pax
Gut zu wissen: Vorsorge einfach gemacht

Pax unterstützt Familien dabei, finanzielle Risiken zu erkennen und individuell passende Lösungen zu finden. Ob Todesfallversicherung, Erwerbsunfähigkeitsabsicherung oder Spar-Lebensversicherung: Pax bietet flexible Modelle, die sich an die jeweilige Lebenssituation anpassen lassen.

Mehr erfahren unter: www.pax.ch

*Dies ist ein Ratgeber im Auftrag von Pax. Hier gelangen Sie zu weiteren Beiträgen der Serie Familie & Finanzen.

Pax Aeschenplatz 13 Postfach 4002 Basel Tel.: +41 61 277 66 66 E-Mail: [email protected] www.pax.ch

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