Wegen Übernahme durch Unispital

Rebekka Hatzung verlässt Claraspital

Rebekka Hatzung
(Foto: ZVG)

Rebekka Hatzung, derzeit CEO des Claraspitals in Basel, übernimmt ab Februar 2026 eine neue Stelle. Die 44-Jährige wird COO und stellvertretende CEO der Luks-Gruppe, die das Luzerner Kantonsspital umfasst. Hatzung wird alle vier Spitalstandorte Luzern, Sursee, Stans und Wolhusen auf Geschäftsleitungsebene verantworten. Dies teilt das Luzerner Kantonsspital am Freitag mit.

Das Claraspital hat Hatzungs Abgang bisher nicht öffentlich kommuniziert. Mit Verweis auf das Communiqué des Luzerner Kantonsspitals schreibt die Spitaldirektorin aber auf LinkedIn: «Liebe Claraspital-Mitarbeitende, ich war sehr gerne eure CEO während der vergangenen 3 Jahre und werde euch vermissen. Es war toll mit euch!»

«Einvernehmliche» Trennung

Laut einem Bericht von Baseljetzt haben sich das Claraspital und die Direktorin «einvernehmlich» geeinigt, das Arbeitsverhältnis per Ende Januar 2026 zu beenden. Das habe das Spital intern mitgeteilt. Grund dafür sei «die Übernahme der Führungsstrukturen durch das Universitätsspital Basel (USB) und der CEO-Position des Claraspitals durch USB-Direktor Rakesh Padiyath». Das Claraspital wird per 1. Januar 2027 vollständig ins USB überführt. Am Standort des Claraspitals im Hirzbrunnen-Quartier in Basel soll ein Krebszentrum entstehen. Wer bis zur Übernahme das Spital leitet, ist offen.

Hatzung stiess Anfang 2023 zum Claraspital; sie folgte auf den langjährigen und inzwischen verstorbenen Spitaldirektor Peter Eichenberger. Zuvor war Hatzung im Bethesda-Spital tätig gewesen, zunächst als Bereichsleiterin Medizinische Services und später als COO und stellvertretende CEO.

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