Das Wort zum Bild

Für alle zugänglich – und unvergänglich

Fiat 128 in Maida, Italien
(© Foto: Alessandra Paone)

Italien sei ein Freilichtmuseum, sagt, wer das Land bereist. Gemeint sind meistens geschichtsträchtige Städte wie Rom mit seinen unzähligen weltberühmten Bauwerken wie das Kolosseum, das perfekt erhaltene Pantheon oder die Peterskirche. Wie Florenz, Wiege der Renaissance, oder Pompeji, eine der am besten erhaltenen Ruinenstädte der Antike.

Doch auch ausserhalb der bekannten, von Touristen überlaufenen Ortschaften finden sich museumswürdige Objekte. Oft dort, wo man sie am wenigsten vermutet. Etwa im kalabrischen Dorf Maida, ganz im Süden des Italiens.

Seit Jahren steht hier am Strassenrand ein weisser Fiat 128. Das Modell wurde von 1969 bis 1983 gebaut; Händler und Liebhaber klassifizieren das Auto als Oldtimer.

Nun stehen Oldtimer für gewöhnlich versteckt in einer Garage und werden nur bei Sonnenschein ausgefahren. Dieses Prachtstück ist hingegen bei jedem Wetter für alle zugänglich. Und trotz Rost und platten Reifen irgendwie unvergänglich.

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