Brandopfer von Crans-Montana

Schweigeminute auch in beiden Basel

Offene Elisabethen Kirche Basel
(© Foto: orgel-basel.ch)

Der Bundesrat hat den kommenden Freitag zum nationalen Trauertag für die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana erklärt. Um 14 Uhr werden schweizweit die Kirchenglocken läuten, anschliessend ist eine Schweigeminute geplant.

Das gilt auch in beiden Basel. Mitglieder der Basler Regierung, der Grossratspräsident sowie weitere Grossrätinnen und Grossräte werden sich vor dem Rathaus auf dem Marktplatz einfinden. Die Regierungen beider Basel laden die Bevölkerung und die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung dazu ein, «in diesem Moment der Stille» der Opfer zu gedenken. Zudem wird am Basler Rathaus und am Regierungsgebäude in Liestal die Fahne des Kantons Wallis gehisst.

Die Regierungsmitglieder Conradin Cramer und Lukas Engelberger für Basel-Stadt sowie Anton Lauber und Isaac Reber für Baselland werden an der offiziellen Gedenkfeier in Martigny teilnehmen.

Am Abend öffnet die Offene Kirche Elisabethen (OKE) von 19 bis 21 Uhr ihre Tore für Trauernde. Hier werde Raum «für Worte, Stille, Gebet und Gespräch» geboten, heisst es in einer Mitteilung der OKE. Dafür stehen qualifizierte Seelsorgende bereit. Der Präsident des Basler reformierten Kirchenrats, Lukas Kundert, der katholische Bischof Felix Gmür und die OKE-Leitung sind ebenfalls vor Ort. Tanja Soland wird die Basler Regierung vertreten.

In der Elisabethen-Kirche hätte am Freitag die Premiere der Multimedia-Show «Die vergessene Legende von Basel» stattfinden sollen. Die Produzentin der Show, Viva Lux, hat den Anlass jedoch freiwillig verschoben und stellt für die Gedenkfeier ihre technische Infrastruktur kostenlos zur Verfügung.

Brandopfer von Crans-Montana

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